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Eine Kombinationsschummerung herstellen
Die Kombinationsschummerung ist eine Schummerung, bei der die Landschaft aus einer schrägen Richtung meist aus Nordwest beleuchtet wird. Die dann im Licht stehenden Hänge erhalten eine leichte Schattierung, Schattenhänge eine kräftigere Schattierung. Ebenen bleiben weiß.
Höhenmodell bereitstellen
Zuerst wird ein Höhenmodell benötigt. Wir demonstrieren das Verfahren an Hand des Modells rm_dem_demo_512_europa.fix. Dieses bitte per Datei/Öffnen in Vimage einlesen.
Rohe Kombinationschummerung herstellen
Für die Kombinationsschummerung ist die Menüfunktion Schummerung/Kombinationsschummerung zuständig:
Nach dem Aufruf erscheint ein (vimage-typisches) Dialogfeld zur Eingabe von 4 Zahlen. 1. Zahlenwert: Die Lichtexposition ist die Himmelsrichtung aus der die scheinbare Beleuchtung kommt. Sie wird hier in nautischen Strichen angegeben. Nautische Striche ¯ teilen den Vollwinkel in 32 gleiche Teile, die von Nord zu Ost (= 1) im Uhrzeigersinn bis Nord (= 32) laufen. Für die übliche Nordwestbeleuchtung muss hier Wert 28 angegeben werden. 2. bis 4. Zahlenwert: Die Kombinationsschummerung wird über 3 Kontrastwerte gesteuert. Der Lichtkontrast regelt die Beleuchtungsstärke der Lichthänge. Der Schattenkontrast bestimmt die Beleuchtungsstärke der Schattenhänge. Der Grenzkontrast bestimmt die Allmählichkeit des Überganges zwischen Licht- und Schattenhängen. Alle Kontrastwerte sind Zweierlogarithmen, d. h. eine Erhöhung um 1 bewirkt eine Kontrastverdoppelung. Typische Kombinationsschummerungen erhält man grundsätzlich, wenn der Schattenkontrast etwa 2 Stufen höher liegt, als der Lichtkontrast und den Grenzkontrast etwa im Bereich des Schattenkontrast liegt. Wir wählen die Werte -4, -2, -2 ...
... fahren fort ...
... und erhalten folgende rohe Schummerung:
Weiterbearbeitung
Schummerung kolorieren Statt in Neutralgrau werden Schummerungen gern in leichter Farbtönung in Karten eingedruckt. Dies besorgt die Menüfunktion Farbe/MONO in RGB transformieren, wenn man die Farbkanäle nicht völlig gleich, sondern mit etwas unterschiedlichen Volltonintensitäten wichtet. Die Volltonintensitäten 255, 200, 150 ...
... geben der Schummerung einen Blaugrauton. Datentyp ändern Wenn man nun die Schummerung als Datei speichert, so würden pro Grauwert zwei Bytes mit möglichen Werten -32768 ... 32767 gespeichert. Dies war beim Höhenmodell wichtig und erforderlich. Eine fertige Schummerung hat aber nur noch 256 Grauwerte, mehr kann das Auge ohnehin nicht unterscheiden. Durch Betätigen der „Y-Schaltfläche“ (grüner Pfeil) ...
... wird nach einer Sicherheitsabfrage ...
... der Wertebereich auf 0 ... 255 reduziert. Die Schummerung steht nun im Datentyp BYTE, was bei Speicherung als Fixbild gegenüber SHORT 50 % Speicherplatz spart.
Speichern Damit ist die Schummerung fertiggestellt. Sie kann nun per Datei/Speichern unter als Fixbild dem vimage-typischen Dateiformat oder per Datei/Tif exportieren als Tiff-Bild gespeichert werden. Fixbilder sind günstiger, wenn eine Weiterbearbeitung mit Vimage erfolgen soll. Tiff-Bilder erlauben hingegen die Weiterbearbeitung in einem Grafikprogramm. Wir speichern die Kombinationsschummerung als Fixbild bild-ks.fix ab.
Fertige Reliefdarstellung
Kombinationsschummerung
Hintergrund
BYTE und SHORT sind nicht die einzigen Datentypen, in denen Vimage Daten speichern kann. Wichtige Datentypen sind:
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